Architektur

Aus Die Goldenen Zwanziger Wiki
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Als "Goldene Zwanziger" bezeichnet man den Zeitraum zwischen 1923 und 1929. Dies war eine Zeit der Hoffnung nach dem Krieg, ebenso schien die neue Regierung eine Perspektive bieten zu können, um neue Lebensfreude zu gewinnen. Eben dadurch konnten neue Impulse, vor allem aus Amerika das Alltagsleben wie Kunst und Kultur beeinflussen.[1] Weshalb sie auch als die Blütezeit der deutschen Kunst, Kultur und Wissenschaft bezeichnet werden.

Generell, aber auch in der Kunst war eine große Experimentierfreude vorhanden, Gefördert wurde dies dadurch, dass es keine Zensur gab. Viele Künstler brachen mit überkommenen Formen und Strukturen und übten mit den Mitteln eines politisch-aggressiven Realismus scharfe Gesellschaftskritik an den Missständen der Zeit. Bis dahin unbekannte Formen der Massenkultur, damit ist gemeint, dass Kulturgegenstände oder Güter für alle Gesellschaftsschichten zugänglich sein sollten, entfalteten sich nach amerikanischem Vorbild in einem rasanten Tempo.[2] Durch eben so etwas wurden Anhänger des Werkbundes dazu inspiriert, eine "Verschmelzung der verschiedenen Arten der Kunst" zu kreieren. Daraus entstanden beispielsweise die kommenden architektonischen Kunstwerke.

Der Weg zum Bauhaus

Vor dem Ersten Weltkrieg gab es erstmals bürgerliche Reformbewegungen für ein besseres Leben. Daraus entstand 1907 in München der "Deutsche Werkbund". Zu der Gründung des Werkbundes luden je zwölf Persönlichkeiten der Kunst, wie der Industrie ein. Ihr Ziel dabei war ein Zusammenschluss der Kunst, des Handwerks und der Industrie. Das Kunstgewerbe strebte dadurch an, populärer zu werden, da sie bisher nur in großbürgerlichen Salons tätig waren. Die Industrie hingegen hoffte somit auf dem Weltmarkt besser anzukommen, durch technische Qualität und die Form der Produkte.

Das erste Bauhaus

1918/19 kam es zu einer Auflehnung der Jugend, ihr Wortführer Bruno Traut sagte unter anderem,"<(...)Alles Heutige sei nur vor Arbeit und Zukunftssehnsucht.">.[3]. Von eben dieser Zukunftssehnsucht beflügelt, lud Walter Gropius 1919 die Jugend nach Weimar ein, um bei Vorbereitungen für ein Zukunftsbau zu helfen. Er nahm sich die Kathedralen des Mittelalters als Vorbild. Natürlich sorgte das für Zweifel. Diese blieben bestehen, auch nachdem 1923 Gropius zum ersten Mal das Bauhaus der Öffentlichkeit präsentiert hatte.

Bauhaus

Der Name Bauhaus kommt von den Bauhütten der mittelalterlichen Kathedrale. Dort verschmolzen Kunst und Handwerk schon früher, so wie es die Idee des Bauhauses war. So war das Ziel der Schule von Gropius:<"Das Ziel aller bildnerischen Tätigkeiten ist der Bau!">.[4] Er wollte, dass die Architektur, die Bildhauerei, die Malerei auf das Handwerk zurückgeführt werden, um somit den Bau der Zukunft zu bilden. Oskar Schlemmer sagte kritisch:<"Mathematik,Konstruktion und Mechanismus sind die Elemente und Macht und Geld die Diktatur der modernen Phänomene aus Eisen, Beton, Glas, Elektrizität.">.[5] Obwohl es keine Architekturabteilung unter Gropius gab, wurde das Bauhaus zum Symbol für modernes, deutsches Bauen, sowohl bei Freunden, wie auch bei Gegnern.

Zum Bauhausstil gehörten auch zum Beispiel die Einrichtung. Sie wurde von der 1925 gegründeten "Bauhaus GmbH" produziert. Die Prototypen für die Möbel oder Gebrauchsgegenstände wurden von ihnen aus der praktischen Ausbildung entwickelt. Und anschließend gingen diese Prototypen in die industrielle Massenproduktion. Ihr Motto war "Volksbedarf statt Luxusbedarf".[6] Diese Produkte waren wegen ihrer Form eine gestalterische Revolution. Außerdem sollte es darum gehen, dass es um die Funktionalität, und nur untergeordnet um die Form ging, in anderen Worten: <form follows function>.[7] Viele dieser Produkte sind auch heute noch im Gebrauch, wie zum Beispiel die Bauhaus-Tapete und die Wagenfeld-Lampe.

Die Ideen und Umsetzungen der Bauhauskünstler stießen aber nicht überall auf Beliebtheit. Vor allem in den konservativeren Kreisen waren sie nicht beliebt. Mit der Machtergreifung der NSDAP 1933 wurde das Bauhaus abgeschafft, viele der Künstler flohen ins Ausland, unter anderem nach Frankreich, Großbritannien oder in die USA. Manche Architekten, unter anderem Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe, machten sich international einen Namen.

Trotz Kritik konnte sich das Bauhaus durchsetzen, national sowie auch international. Es inspiriert bis heute viele Architekten, Designer und Künstler.

Stuttgarter Weißenhofsiedlung

Die Stuttgarter Weißenhofsiedlung oder Werkbundsiedlung wurde im Rahmen einer Ausstellung des Werkbundes mit dem Titel "Die Wohnung" ausgerichtet im Jahr 1927 und war als Experiment gedacht. Man wollte neue Materialien und Konstruktionen ausprobieren, ebenso wie eine neue Philosophie. In den 33 Häusern mit insgesamt 63 Wohnungen, sollte das abwenden des vorherigen Baustils verkörpern. Die Häuser wurden von 15 Architekten aus sechs verschiedenen Ländern gebaut. Sie stimmten von der äußerlichen Form überein und unterschieden sich vor allem in der Einrichtung und der Aufteilung der Räume, dies hing von dem einzelnen Architekt ab. Die Idee war unter anderem, der Wohnungsbau als Massenproduktion, kostengünstig zu gestalten. Natürlich gab es auch Bauten von architektonischer Besonderheit und Vielfalt. Da in den Augen der Architekten die meisten sich ein Haus mit viel Verzierung nicht mehr leisten könne. Für sie sollte ein Haus ein Gebrauchsobjekt sein und kein Repräsentationsobjekt. Ihre Idee war es, den Platz, der zu Verfügung, stand möglichst gut zu nutzen. Margarete Lithotzky-Schütte zum Beispiel entwickelte ein "Kochlabor" dadurch wollte sie alle "unnötigen" Handgriffe einsparen. Auch das Klappbett wurde aus diesem Grund von "Le Corbusier" in Häuser eingebaut.

Zu der Ausstellung kamen ca. 500.000 Besucher, außerdem sorgte es für internationale Presse, es wurde auch die bekannteste Ausstellung des Werkbundes. Die dort geknüpften Beziehungen führten später zu der Gründung des CIAM (Congrès Internationaux d'Architecture).[8]

Der Stuttgarter Gemeinderat wollte mit der Zustimmung zu diesem Projekt seine Offenheit zeigen, außerdem sollte es helfen, den Wohnungsbau anzukurbeln. Trotz dauerhafter Kritik entschloss sich der Gemeinderat mit Mehrheit für das Projekt. Er übernahm sowohl die Materialkosten, wie auch den Unterhalt der Architekten und stellte den Bauplatz zu Verfügung.

Kritik und Befürwortung der Weißenhofsiedlung

Aber nicht jedem war das recht, jemand sagte dazu:<"Er hat gegen Osten zu Bett zu gehen, gegen Westen zu essen und Mutters Brief zu beantworten, und die Wohnung wird so organisiert, das er es faktisch gar nicht anders tun kann, und über all den gutgemeinten Architektenvorschriften mag er am Ende stöhnen: Hilfe, ich muß wohnen.">[9]Das beschriebene Phänomen kommt auch daher, dass die Architekten sich auch um die Inneneinrichtung gekümmert haben. Andere kritisierten vor allem das Äußere, da es sich von dem Bisherigen so stark abhob. Manche empfanden die Flachdächer als störend und nannten die WeißenhofSiedlung deshalb auch "Araber-Dorf". Befürworter sahen in der Siedlung einen Fortschritt, die Tagespresse schrie dazu:<"Das Haus als Wohnmaschine, befreit vom Ballast sentimentaler Ornamente, ein lebendiges, atmendes Nutzwesen; schreckhaft noch anzuschauen für den Banausen und ewigen Spießbürger, der alles so haben will, wie es bei Großväterchen war.">[10]

Von den den Gegnern der Weißenhofsiedlung wurde die "Kochenhofsiedlung" gebaut. Sie war eine nach traditioneller Bauart angefertigte Siedlung. Es waren Holzbauten, die an das Gartenhaus von Goethe angelehnt waren. Diese Siedlung wurde allerdings nie wirklich bekannt im Gegensatz zu der Weißenhofsiedlung.

Was geschah mit der Weißenhofsiedlung

1933, mit Hitlers Machtergreifung geriet die Weißenhofsiedlung immer mehr in Kritik, mit kaum beziehungsweise keinen Befürwortern. Mit dem Abriss und dem Verkauf an das Deutsche Reich erklärte sich Stuttgart 1939 einverstanden. Es sollte eigentlich ein Heerkomplex an die Stelle gebaut werden, dies wurde aber nie umgesetzt wegen des Kriegsbeginns.

Zehn Häuser wurden bei einem Bombenangriff 1944 zerstört. Die anderen wurden umgebaut oder durch "normale" Häuser ersetzt, da kein Geld für den Wiederaufbau vorhanden war.

1958 wurden die übrig gebliebenen Häuser von der Stadt unter Denkmalschutz gestellt. Mittlerweile ist es auch ein UNESCO-Weltkulturerbe. Mit der Gründung des Vereins "Freunde der Weißenhof-Siedlung e.V." wurden die Häuser in ihren ursprünglichen Zustand zurück gebaut und saniert.

Rund 30.000 Menschen besuchen die Weißenhofsiedlung jährlich. Das Weißenhofmuseum ist zurzeit im Haus "Le Corbusier" untergebracht und wird vom Verein "Freunde der Weißenhof-Siedlung e.V." betrieben.

Maysche Siedlungen

In den Goldenen Zwanzigern war Ernst May von 1925-1930 ein bekannter Architekt, Stadtplaner und Siedlungsdezerent (von 1925 bis 1930). Eines seiner größten Bauprojekte waren die Mayschen Siedlungen. May verwirklichte eines der umfangreichsten Bauprogramme der Weimarer Republik. In diesen Siedlungen entstanden etwa 15.000 Wohnungen. Eine davon ist die Römerstadt in Frankfurt, die auf dem ehemaligen römische Siedlungsgebiet Nida gebaut wurde. Bekannt für diese Siedlung ist die „Frankfurter Küche“, kreiert von Magarete Schütte-Lihotzky.

Durch dieses Bauprojekt von May wurden Wohnungsnöte in kurzer Zeit behoben. Es war der Beginn des sozialen Wohnungsbaus. Möglich gemacht wurde dies durch Plattenbauverfahren mit vorgefertigten Betontafeln, standardisierten Wohnungsgrundrissen und einheitlichen Einrichtungen. Dieses, als "Funktionalismus" bezeichnete Design, prägte diesen neuen Baustil, der in Ernst Mays Projekten zum Tragen kam. Den Bewohnern gewährte diese Bauweise Luft, Licht und Sonne, sie steht aber auch für die Eintönigkeit und Tristesse der modernen Trabantenstädte. Selbst heute sind die Siedlungen Mays noch bewohnt. Die Bauweise der Mayschen Siedlungen war der Anfang der heutigen Fertigbauweisen.

Frankfurter Küche

Die Frankfurter Küche wurde von Magarete Schütte-Lithotzky im Jahr 1926 erfunden. Die Idee war eine Küche auf kleinem Raum, die alles beinhaltete was eine Hausfrau benötigte, die hygienisch, funktional und bezahlbar war. Sie entwarf Schränke, die davor schützen sollten, dass Feuchtigkeit durch die Lebensmittelschütten eindringen konnten und wollte somit auch vor Kinderkrankheiten schützen. Jedoch gab es auch Bewohnerinnen, die diese Einrichtung stark kritisierten, da diese nur wenig Platz bot, zum Beispiel für das Aufpassen auf Kinder. Auch gab es keine Möglichkeit, noch weitere Möbel hinzuzustellen.

Die Frankfurter Küche ist der Vorläufer der heutigen Einbauküche. Daher sieht man, dass sich die Idee von Magarete Schütte-Lithotzky im Endeffekt durchsetzen konnte.

Goldene Zwanziger - golden für alle?

In den Goldenen Zwanziger gab es viele neue Ideen und Ideale, was die Architektur betraf. Jedoch wurden sie damals stark kritisiert, da die Nutzbarkeit der Wohnungen in Frage gestellt wurde. Beispielsweise waren die Geländer an den Treppen nicht für kleinere Kinder geeignet oder gar nicht vorhanden. Ein Haus des Architekten "Le Corbusier" zum Beispiel war mehrere Jahre unbewohnt, weil es als unbewohnbar galt. Ein anderer Fall war das Haus Tugendhat in Brünn, der Besitzer dieses Hauses meinte dazu:"< Ein Privathaus sei zwar nicht der beste Ort für Miessche [= das war ein recht bekannter Architekt] Raumideen, aber die Strenge des Hauses bringe auch Gewinn."> [11]

Die Proteste richteten sich vor allem deshalb an das Bauhaus, da es als Symbol des neuen Lebensgefühl verstanden wurde. Die politische Bekämpfung hatte allerdings psychologische und weltanschauliche Gründe. Andere, die Beweggründe gegen das Bauhaus hatten, waren Schichten, die entweder nicht mehr wandlungsfähig waren oder dies nicht akzeptieren wollten.[12]

Die Fortschritte in der Architektur betrafen hauptsächlich die Mittelschicht und Schichten, die davor in Hinterhöfen gewohnt hatten, ebenso betraf es die Arbeiter. Man wollte mit dem sozialen Siedlungsbau ihren Lebensstandard verbessern, indem die Wohnungen billiger wurden und man versuchte ,möglichst viel Platz zu sparen.

Bewertung aus heutiger Sicht

Die damaligen neuen Ideen der Architektur waren der Anfang für die heutigen Bauweisen. Ein Beispiel dafür sind die „Fertighäuser“ oder, dass wir in Siedlungen leben. Auch die Frankfurter Küche war ein Vorläufer für die heutige Einbauküche. Dieses neue Wohnen prägt das unsere bis heute und inspiriert die heutigen Architekten für weitere Fortschritte der Architektur.

Einzelnachweise

  1. "Golden Zwanziger-Mythos...", 12.4.2012, fvss, http://www.fvss.de/assets/media/jahresarbeiten/geschi/zwanziger.pdf (2.12.17)
  2. "Kunst und Kultur",lemo, https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/kunst-und-kultur.html (2.12.2017)
  3. Huse, Norbert: Geschichte der Architektur. Im 20. Jahrhundert, München, 2008, S.30.
  4. "Architektur Bauhaus", 09.02.2015, planet wissen,http://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/bauhaus/index.html(25.11.2017)
  5. Huse, Notbert: Geschichte der Architektur. Im 20. Jahrhundert, München, 2008, S.30.
  6. "Architektur Bauhaus", 09.02.2015, planet wissen,http://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/bauhaus/index.html(25.11.2017)
  7. "Architektur Bauhaus", 09.02.2015, planet wissen,http://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/bauhaus/index.html(25.11.2017)
  8. "Einführung und Intensionen", 2002, Weissenhofsiedlung,http://www.weissenhof2002.de/weissenhof.html, (26.11.2017)
  9. Huse, Norbert: Geschichte der Architektur. Im 20. Jahrhundert, München, 2008, S,41.
  10. "Weissenhofsiedlung", 09.02.2015, planet wissen, http://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/bauhaus/pwie-weissenhof-siedlung-100.html, (26.11.2017)
  11. Huse, Norbert:Geschichte der Architektur. Im 20.Jahrhundert, München, 2008, S.39
  12. Bayer, Herbert u.a. (Hrsg): Bauhaus 1919-1928, Stuttgart 1955, S. 94.

Quellen

https://www.planet-schule.de/wissenspool/20er-jahre/inhalt/hintergrund.html

http://geschichte-wissen.de/blog/die-goldenen-zwanziger/

http://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/weimarer_republik/pwiewissensfrage394.html

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/kunst-und-kultur/bauhaus.html

http://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/bauhaus/index.html

http://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/bauhaus/pwie-frankfurter-kueche-100.html

http://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/bauhaus/pwie-weissenhof-siedlung-100.html

http://www.weissenhof2002.de/weissenhof.html

http://www.sueddeutsche.de/kultur/weissenhofsiedlung-wird-weltkulturerbe-ein-raumsparwunder-wie-es-heute-wieder-gefragt-waere-1.3082181

https://www.stuttgart-tourist.de/a-weissenhofsiedlung-stuttgart-weissenhof-museum-im-haus-le-corbusier

http://www.goldenen-zwanziger.de/

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/kunst-und-kultur.html

http://www.fvss.de/assets/media/jahresarbeiten/geschi/zwanziger.pdf

https://www.lerntippsammlung.de/Die-goldenen-20er-Jahre.html

https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3866&_ffmpar[_id_inhalt]=4966651

http://www.zeit.de/2011/33/Architekt-May

https://de.wikipedia.org/wiki/Funktionalismus_(Design)

Frankfurt am Main, Annette Sievers, Peter Meyer Verlag 2014

Literaturqullen

Huse, Norbert: Geschichte der Architektur. Im 20. Jahrhundert, München, 2008.

Bayer, Herbert u.a. (Hrsg): Bauhaus 1919-1928, Stuttgart 1955, S. 94.

Marie-Elisabeth Lünders: Baukörper ohne Wohnungen", in: Die Form. Monatsschrift fur gestaltende Arbeit, 2. Jahr, Heft 10 (Oktober 1927), S. 316-19